Albanien 04.09. - 18.09.2021

Heute verabschieden wir uns von Nordmazedonien mit einer Einkaufstour in Ohrid inklusive Tanken und Wasser auffüllen. Da es Samstag ist, sind naturgemäß etwas mehr Autos unterwegs und so fahren wir ab und zu auf der kurvigen und gebirgigen Straße Richtung Albanien rechts ran um die schnelleren PKWs vorbeizulassen. Kurz hinter Sv. Naum stehen wir beim nordmazedonischen Grenzpolizisten, der bei der Ausreise! unsere Impfzertifikate sehen will. Den Albaner kurz darauf interessieren diese nicht die Bohne, sondern Gott sei Dank unser Fahrzeug. Denn so entdecken wir, dass sich die Krallen des Radlträgers losgerüttelt haben und die Räder schon bedenklich nach hinten kippen. Kleine Schraubeinheit und schon geht’s weiter. In Pogradec, der ersten albanischen Stadt, kaufen wir endlich die lange ersehnte SIM-Karte. Leider verkeilen wir uns dann zwischen Fußgängerzone und der Altstadt in den sehr schmalen Gassen und kommen glücklicherweise unversehrt, aber verschwitzt wieder raus. Bald darauf finden wir einen tollen Platz oberhalb eines Stausees, wo wir bei einem Abendspaziergang noch die Bekanntschaft von einem Ehepaar machen, die hier gerade die Ernte von einem Biobrombeerblättertee einfahren. Man sieht von hier deutlich, dass die Bergkette auf nordmazedonischer Seite unter Feuer steht. 

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Südosteuropa/Nordmazedonien 24.08. - 03.09.2021

Seit fast 11 Monaten wurde unser LKW nicht mehr bewegt, aber nun ist es soweit: nach hektischem Beladen des LKWs, es hat bis Mittag geregnet, fällt endlich um halb fünf Uhr der Startschuss für die Griechenlandreise!

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Frankreich 16.09. - 06.10.2020

Seit langem sind wir nicht mehr so viele Kilometer an einem Tag gefahren. Gut 150 km geht es in nordöstlicher Richtung durchs Zentralmassiv ins Limousin. Wir sind gerade in richtig guter Stimmung, als wir ein altbekanntes Geräusch hören. Es hat sich mal wieder ein Luftschlauch verabschiedet! Derselbe wie das letzte Mal, nun wird er aber wirklich anders verlegt. Etwas verschwitzt erreichen wir einen kleinen Parkplatz am Lac de Vassivière mit direktem Zugang zum See. Bald zieht ein Gewitter auf, das aber nur wenig Regen bringt, aber dafür eine sehr schöne Abendstimmung.

 

Es gefällt uns hier sehr gut, so dass wir noch bleiben, spazierengehen, baden, faul in der Sonne rumliegen und mit dem Rad einmal um den See fahren. Der Stausee hat eine Oberfläche von ca. 1000 ha und fasst etwa 110 Millionen Kubikmeter Wasser und ist somit einer der größten künstlichen Seen Frankreichs. Mit seinen vielen Seitenarmen und Buchten, den bewaldeten Hügeln drum herum lässt er einen eher an Kanada oder Finnland denn an Frankreich denken. 

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Frankreich 29.08. - 15.09.2020

Jetzt wollen wir endlich mal auf einen großen Markt und das muss in Sarlat la Canéda sein. Am Samstag Vormittag findet in der  Altstadt der große Wochenmarkt statt. Großer Renner ist hier natürlich die foie gras (Stopfleber) von Ente oder Gans. Eine zwiespältige Sache: schmeckt zwar sehr gut, ist aber durch die dreiwöchige, maschinelle Zwangsernährung der Tiere Tierquälerei. In Deutschland verboten, aber in Frankreich gilt es als Teil des kulturellen Erbes und die Tierschützer mussten vor Gericht eine Niederlage einstecken. Wir tätigen ein paar Einkäufe und lassen uns durch die quirligen Gassen treiben, bis uns der Hunger in ein kleines Restaurant treibt, wo wir noch ein Minitischchen bekommen und lassen uns dann ein Scheibchen foie gras, confit de canard mit den leckersten Bratkartoffeln seit langem und Nusskuchen schmecken. So viel Stadt reicht dann aber auch mal und wir fahren noch sagenhafte sieben Kilometer weiter in das kleine Dorf Carsac. Dort gibt es einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz, einen Minisupermarkt und einen Bäcker. Zudem können wir uns am Abend bei einem Spaziergang über die Hügel mit schnuckeligen Weilern noch die Füße vertreten.

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Frankreich 12.08. - 28.08.2020

Über eine kurvenreiche Straße, die immer auf ca. tausend Meter Höhe verläuft, durchqueren wir heute die Monts Dore. Trotz des regnerischen Wetters sind viele Leute unterwegs, aber vor uns ist wie immer alles frei. Wir ergattern sogar noch einen Parkplatz auf einen der wenigen Rastplätze, wo es natürlich immer irgendeine besondere Bergformation zu sehen gibt. Den etwas angestaubten Thermalort Le Mont-Dore durchfahren wir zügig und lassen dann bald die Vulkane hinter uns. Die Dordogne wartet! 

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